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Am Pulsschlag 2019
Hilft Gebet der Ukraine? Nur Kinder beten: “Lieber Gott, mache, dass keine Bomben mehr fallen.” Mir fällt in den Gottesdiensten auf: „Lieber Gott mache“-Fürbitten sind nicht mehr zu hören. Stattdessen beten wir „für die Verantwortlichen …“, „für die Flüchtenden …“ – ohne Gott um sein Handeln zu bitten. Der Glaube, Gott könne etwas „machen“, schwindet....
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Wie kann Gott das millionenfache Grauenvolle zulassen? Warum macht er nichts? Wo so viel gebetet wird! Es soll dieser Frage nichts an ihrer Schärfe nehmen, wenn ich eine andere Frage stelle: Wenn es unser Glaube ist, dass Gott überall und in allem handelt: Tut er es auch hier? Und wie?
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15. Schluss Wäre ein Frauenamt, wie es hier gesucht wird, erstrebenswert? Man müsste nicht vom bestehenden, von Männern geprägten Priesterbild ausgehen, um es zu übernehmen oder es in einem endlosen Ringen zu verändern. Es wäre theologisch und geistlich kreativ zu entwickeln. Es wäre eine Bereicherung und Vertiefung unseres Gottes- und Kirchenverständnisses und -erlebnisses.
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14. Wo bleibt die LGBTQ-Community? Sie werden wahrscheinlich einwenden: Hier ist immer nur von Mann und Frau, Braut und Bräutigam die Rede. Die Liturgie der Kirche soll um diese beiden Pole kreisen. Als gäbe es nur Mann und Frau in Eindeutigkeit. Und als müsste man sich den Bund Gottes in Analogie zum Gegenüber von Mann...
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13. Die wahren Prophetinnen Wir bitten darum, „dass man ein Dienstamt für die ‚Leiterin einer Gemeinde‘ einrichte und institutionell anerkenne“, so das Schlussdokument der Amazonas-Synode 2019 (Nr. 102).  Link Papst Franziskus, der dieses Schlussdokument als „offiziell“ anerkennt, nimmt dazu Stellung in seinem Nachsynodales Apostolisches Schreiben. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller hat aus dessen verschiedenen Aussagen folgende...
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Ikone Christi Himmelfahrt
12. Wer besitzt „Vollmacht“? Bisher wurde alles im Brennpunkt der Eucharistie dargestellt. Als „Quelle und Höhepunkt“ des christlichen Lebens soll sie auch das gesamte kirchliche Leben prägen und auch seine Strukturen. Dazu einige Hinweise. Alle Vollmacht kommt allein dem zu, dem „alle Macht gegeben ist im Himmel und auf der Erde.“ (Mt 28, 18) Da...
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zwei Hände berühren ein Herz
11. Dem Priester ebenbürtig? – ein Versuch zur Diskussion Es war in Taizé. In einer katholischen Eucharistiefeier. Kurz vor der Wandlung. Unerwartet setzte der Chor der Mönche ein, sie sangen um den Heiligen Geist. Als wären sie der zum Priestersolisten dazugehörige Chor. Es war bewegend. Damals begann ich zu ahnen, was nun der zweite Höhepunkt...
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zwei Hände berühren ein Herz
10. Frau repräsentiert Gemeinde und Christus. Was macht den katholischen Priester so „exklusiv“? Sein sakramentales Verständnis. Sakramental, das heißt: Das geglaubte Verborgene wird sichtbar dargestellt. Auf den Priester bezogen: Die unsichtbare Gegenwart Christi wird vom Priester sichtbar dargestellt. Er darf nicht sich selbst präsentieren, er repräsentiert Christus. Im Bild der Kirche als Leib Christi: Der...
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Kathedrale von Lincoln – Foto: Ron Porter – pixabay.com 9. Wo bleibt die Braut? Man könnte die Liturgie in der Zeit vor der liturgischen Bewegung so beschreiben: Der Priester war der im Namen Jesu Handelnde. Die Laien waren nicht wichtig. Sie brauchten nicht einmal dabei zu sein. Er konnte auch allein zelebrieren. Oder im Bild...
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