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Hilft Gebet der Ukraine? Nur Kinder beten: “Lieber Gott, mache, dass keine Bomben mehr fallen.” Mir fällt in den Gottesdiensten auf: „Lieber Gott mache“-Fürbitten sind nicht mehr zu hören. Stattdessen beten wir „für die Verantwortlichen …“, „für die Flüchtenden …“ – ohne Gott um sein Handeln zu bitten. Der Glaube, Gott könne etwas „machen“, schwindet....
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15. Schluss Wäre ein Frauenamt, wie es hier gesucht wird, erstrebenswert? Man müsste nicht vom bestehenden, von Männern geprägten Priesterbild ausgehen, um es zu übernehmen oder es in einem endlosen Ringen zu verändern. Es wäre theologisch und geistlich kreativ zu entwickeln. Es wäre eine Bereicherung und Vertiefung unseres Gottes- und Kirchenverständnisses und -erlebnisses.
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14. Wo bleibt die LGBTQ-Community? Sie werden wahrscheinlich einwenden: Hier ist immer nur von Mann und Frau, Braut und Bräutigam die Rede. Die Liturgie der Kirche soll um diese beiden Pole kreisen. Als gäbe es nur Mann und Frau in Eindeutigkeit. Und als müsste man sich den Bund Gottes in Analogie zum Gegenüber von Mann...
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13. Die wahren Prophetinnen Wir bitten darum, „dass man ein Dienstamt für die ‚Leiterin einer Gemeinde‘ einrichte und institutionell anerkenne“, so das Schlussdokument der Amazonas-Synode 2019 (Nr. 102).  Link Papst Franziskus, der dieses Schlussdokument als „offiziell“ anerkennt, nimmt dazu Stellung in seinem Nachsynodales Apostolisches Schreiben. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller hat aus dessen verschiedenen Aussagen folgende...
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Ikone Christi Himmelfahrt
12. Wer besitzt „Vollmacht“? Bisher wurde alles im Brennpunkt der Eucharistie dargestellt. Als „Quelle und Höhepunkt“ des christlichen Lebens soll sie auch das gesamte kirchliche Leben prägen und auch seine Strukturen. Dazu einige Hinweise. Alle Vollmacht kommt allein dem zu, dem „alle Macht gegeben ist im Himmel und auf der Erde.“ (Mt 28, 18) Da...
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zwei Hände berühren ein Herz
11. Dem Priester ebenbürtig? – ein Versuch zur Diskussion Es war in Taizé. In einer katholischen Eucharistiefeier. Kurz vor der Wandlung. Unerwartet setzte der Chor der Mönche ein, sie sangen um den Heiligen Geist. Als wären sie der zum Priestersolisten dazugehörige Chor. Es war bewegend. Damals begann ich zu ahnen, was nun der zweite Höhepunkt...
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zwei Hände berühren ein Herz
10. Frau repräsentiert Gemeinde und Christus. Was macht den katholischen Priester so „exklusiv“? Sein sakramentales Verständnis. Sakramental, das heißt: Das geglaubte Verborgene wird sichtbar dargestellt. Auf den Priester bezogen: Die unsichtbare Gegenwart Christi wird vom Priester sichtbar dargestellt. Er darf nicht sich selbst präsentieren, er repräsentiert Christus. Im Bild der Kirche als Leib Christi: Der...
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Ein geistlicher Kommentar. Ist dieser Amtsverzicht vom Geist inspiriert? Dafür spricht: Es war ein Entscheidungsprozess von mehr als 2 ½ Jahren. Ausgelöst von zwei Vorgängen: Bei der Vorstellung der Missbrauchsstudie „MHG“ hatte eine Journalistin gefragt, ob jemand von den Bischöfen an Rücktritt denke. Marx hatte geantwortet: Nein! Das ließ ihn nicht mehr los. Danach sagte...
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Text: Gott schriebt mit uns Geschichte
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat einen kleinen Film zur Pastoral am Puls gedreht. Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde Eislingen mit Pfarrer Bernhard J. Schmid und Gemeindereferentin Katharina Pilz erzählen, wie sie mit Hilfe eine Schriftrolle entdecken, was in ihrer Gemeinde geschieht und was die Menschen bewegt. Sie zeigen die Schritte hin zu der Frage: Wohin führt uns...
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Frau geht durch Wasser mit Spiegelbild
Foto:pixabay.com 23 Im Licht des Evangeliums – Schritt 23 Das Konzil legitimiert uns, die gegenwärtige Zeit als Fortsetzung der Geschichte Christi zu sehen (1), als Weiterführung der Geschichte Gottes mit seinem Volk. (2) Es geht um nichts weniger, als das „Werk Christi selbst weiterzuführen“ (3) „unter Führung des Geistes“ (Gaudium et spes 3) (4). Dieser...
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